
Die Anwendung von Profilen ermöglicht sowohl eine farbverbindliche Vorschau (Softproof) auf dem Monitor als auch die Angleichung unterschiedlicher Printer. Man sieht schon auf dem Monitor, was im Labor geprintet werden wird.
Nein, die Profilierung und die Profilkonvertierung der Bilddateien müssen Sie mit externer Software durchführen (z.B. Adobe Photoshop 6 bis CS).
Die, die ICC Profile unterstützt. Unsere Anleitungen betreffen ausschließlich die Anwendung von Adobe Photoshop.
Nein. Die Profile sind ausschließlich mit FUJICOLOR Crystal Archive Papieren bzw. Pictrography ER Media nutzbar. Bei Verwendung anderer Materialien entstehen Farbabweichungen.
Diese müssen von Fachleuten individuell erstellt werden.
Bei der Zusammenarbeit mit Fachlaboren muss diese Frage mit dem Labor geklärt werden. Bei anderen Laboren sind die Dateien vom Anwender vorzubereiten. Die Dienstleister nehmen in der Regel keine Veränderungen an den Dateien vor.
Die Empfehlungen gelten nur für Adobe Photoshop ab Version 6. Die älteren Versionen unterstützen nicht alle wichtigen Funktionen des Farbmanagements.
Ja. Die Profile sind für alle Frontier Geräte (außer 4xx) anzuwenden. Es handelt sich um sog. "generic" Profile, die für die gesamte Gerätefamilie (außer 4xx) nutzbar sind. Bei höchsten Anforderungen an die Farbgenauigkeit sollten individuelle Printerprofile erstellt werden. Hinweis: Die Frontier Profile auf der Homepage gelten nur für die Ausgabe im "sRGB-Modus"! Erkundigen Sie sich bei Ihrem Labor, ob es Ihre Dateien im "sRGB-Modus" printet.
Empfehlenswert ist die Anwendung von "Perceptual" (manchmal auch "Perzeptiv", "Wahrnehmung" oder "Photographic" genannt)
Nein. Die Konvertierung in den Frontier-Farbraum muss manuell, z. B. in Photoshop, vorgenommen werden. Bitte lesen Sie dazu die Anleitung, die Sie auf dieser Seite laden können. Bei falscher Anwendung von ICC-Profilen kann die Bildqualität auch schlechter werden.
Normalerweise nicht. Die meisten Frontier-Betreiber printen Daten so wie sie angeliefert werden. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Labor, ob es die Dateien verändert.
Ja, wenn es professionelle Digitalkameras sind, die sowohl Raw-Daten ausgeben können als auch ICC Kameraprofile unterstützen.
Nein, wenn es sich um Kameras handelt, die unprofilierte JPEG (Exif) Dateien ausgeben. Bei diesen Dateien führt das Frontier automatische Korrekturen durch, die vom jeweiligen Bildinhalt abhängen.
Die DSC-Korrektur optimiert automatisch und intelligent die Bildqualität von digital aufgenommenen Fotos. Die Art der Korrektur ist sowohl abhängig von den Daten im EXIF-Header der Datei, als auch von der Farb- und Dichteverteilung des Bildinhalts. Meist werden die Bilder kontrastreicher, gesättigter und in einigen Farben selektiv verändert.
Sprechen Sie mit Ihrem Labor, die Autokorrekturen können ausgeschaltet werden. Oder speichern Sie die Datei in einem Format, das keine EXIF-Header unterstützt, z. B. als Bitmap (*.BMP) ab.
Bitte lesen Sie dazu die Anleitung, die Sie auf dieser Seite laden können.
Im normalen Frontier-Workflow ist dies nicht möglich. Wenn ein Profil angehängt ist, kann der Farbraum in Photoshop angezeigt werden. Ist kein Profil angehängt, gibt es keine Möglichkeit, auf den Farbraum der vorliegenden Datei zu schließen.
Ja, wenn die Frontier-Scans auch außerhalb des Frontier geprintet werden sollen. Dann muss jedem Scan das Frontier Scannerprofil zugewiesen (assigned) werden. Die Datei muss dann als TIFF oder JPEG-Datei gespeichert werden.
Ja. Lediglich die Vorschau auf dem Bildschirm (Softproof) ist dann nicht farbverbindlich möglich, da Windows NT keine Monitorprofile unterstützt.