Photofinishing

Die Q4 media AG als Alternative bei der Digitalbildproduktion

Qualität, Individualität, Flexibilität und Schnelligkeit

Während der Wandel vom analogen zum digitalen Bild vor einigen Jahren im traditionellen Fotohandel heftige und bis heute nur von wenigen Betrieben ausgeglichene Rückgänge an der Bildertheke verursacht hat, ist die digitale Bilderwelt für andere Unternehmen zur Basis für ihren wachsenden Erfolg geworden. Einer dieser Newcomer ist die Q4 media AG im saarländischen Dillingen. Gegründet Anfang der 90er Jahre als Softwarehaus und Internetdienstleister, hat sich das Unternehmen seit 2001 zu einem reinen Digitalbildproduzenten entwickelt.

„Wir haben damals erkannt, dass auf der Seite der Bildhersteller vor allem bei Nicht-Standardprodukten eine Angebotslücke bestand, die wir inzwischen hervorragend besetzt haben“, meint Michael Petto, Vorstandsvorsitzender der Q4 media AG. „Unsere Stärken waren von Anfang an neben der hohen Bildqualität insbesondere die Erfüllung individueller Kundenwünsche und die Schnelligkeit, mit der bei uns Aufträge abgearbeitet werden.“ Als positiv für die Entwicklung des Dillinger Unternehmens erwiesen sich dabei verschiedene Faktoren, die für die gesamte Branche negativ waren. Petto: „Hier ist beispielsweise die rückläufige Zahl von Großlaborbetrieben, das immer dünner werdende Netz von Fachlaboren und die Einstellung von Dienstleistungen wie dem Über-Nacht-Bild zu nennen.“

So hätten sich immer mehr Fotohändler und Fotografen in die Hände von Bildproduzenten begeben müssen, die tatsächlich gar kein allzu großes Interesse daran hatten und haben, Sonderwünsche und Kleinauflagen zu bearbeiten. „Großlabore haben in der Regel eher Interesse an Standardbildern und anderen Massenprodukten als am individuell ausgearbeiteten Porträtfoto im Großformat und arbeiten erfahrungsgemäß auch lieber mit Drogerieketten und anderen Großkunden zusammen als mit einzelnen Fotohändlern oder Fotografen“, stellt Petto fest. Die Q4 media AG habe gerade diese Kunden schon immer als Partner gesehen und sie auch so behandelt.

Um deren Wünsche erfüllen und Bedürfnisse befriedigen zu können, hat das saarländische Unternehmen von Beginn an auf den Gerätelieferanten Fujifilm gesetzt. Reichte zunächst ein digitales Frontier Minilab, so arbeiten heute drei 570er Frontier Minilabs und vier Modelle der jüngsten 7700er Gerätegeneration im Betrieb an der Dillinger Jakobstraße 1a. Für Großformate bis 61 x 250 cm steht zudem ein Noritsu LPS 24 Pro Minilab bereit. „Als Software- und Internet-Spezialisten haben wir uns von Anfang an darauf konzentriert, ausschließlich digitale Bildaufträge über das Internet zu bearbeiten“, erläutert Petto. „Fujifilm war damals der einzige Anbieter, der unsere Vorstellungen von digitalen Stand-alone-Lösungen umsetzen konnte.“ Die wichtigsten Pluspunkte, die man den Kunden vom Start weg hätte bieten können, waren die extrem hohe Bildqualität und die sehr kurzen Lieferzeiten. „Natürlich hängt es vom gesamten Auftragsaufkommen ab, aber in der Regel gehen Aufträge, die bis zum Nachmittag bei uns eingehen, noch am gleichen Tag in den Versand“, so Petto „Diesen 24-Stunden-Service wissen immer mehr Kunden zu schätzen.“

Mit steigender Kundenzahl und erweiterten Möglichkeiten der Fujifilm Frontier Minilabs hat auch die Q4 media AG ihr Angebot ausgeweitet. Über die selbst entwickelte Bestellsoftware können deshalb nicht nur alle Papierarten von Fujifilm inklusive Silk und Pearl bestellt werden, sondern auch alle möglichen Papierbreiten. Petto: „Dazu gehört die 21er-Breite, mit der sich DIN-Formate realisieren lassen, ebenso wie die vielen reinen Digitalformate, die es in der analogen Bilderwelt noch gar nicht gab.“ Darüber hinaus lässt die Bestellsoftware jedem Kunden die Wahl, ob seine eigenen Konfigurationen und Einstellungen unbearbeitet geprintet werden oder ob er die Bilder über Fujifilms Image Intelligence bzw. die Profisoftware PerfectClear automatisch optimieren lässt. Ebenso stehen eigene ICC-Profile für alle Papiere bereit. Neben Fotoabzügen werden in eigener Produktion auch Premium-Fotobücher in verschiedenen Ausführungen auf hochwertigen Fujicolor-Papieren, Leindwandfotos auf Keilrahmen und über 40 Foto-Fun-Produkte gefertigt.

Und schließlich gibt es verschiedene Versandoptionen. So kann ein Partner der Q4 media AG wählen, ob die Produkte zu ihm ins Geschäft oder direkt an den Endkunden geliefert werden und ob dies mit personalisierten Versandmaterialien und Rechnungen geschehen soll. Wählt der Kunde diese Möglichkeit, werden die entsprechenden Rechnungsinformationen, Preise und Logos im System der Q4 media AG hinerlegt.

Partner der Saarländer kann jeder werden, der professionell Bilder oder Bildprodukte aus digitalen Daten printen will. Das kann der Fotohändler ebenso sein, wie der Studiofotograf oder der reisende Fotoprofi. Jeder Partner erhält ein eigenes Kundenkonto, in dem alle Einstellungen gespeichert sind. Zusätzlich kann bei der Bestellung auf ein von Q4 media entwickeltes Komprimierungsverfahren zurückgegriffen werden, das den Datenversand extrem beschleunigt, ohne sich negativ auf die Bildqualität auszuwirken. „Diese Option bietet sich vor allem bei kleineren Formaten an, denn die aktuellen Kameramodelle produzieren in der Regel viel zu große Bilddateien. Kein Mensch braucht für ein 10 x 15 cm Standardfoto eine Datei mit fünf, sechs oder noch mehr Megabyte“, sagte Petto.

Dank der eigenen Software-Entwicklung kann das Saarländer Unternehmen sehr flexibel auf individuelle Kundenwünsche eingehen. „Unsere Partner können dabei selbst entscheiden, wie viel und auf welche Weise sie mit uns zusammenarbeiten wollen“, erklärt Petto. „Händler, die kein Minilab haben und nur Standardbilder anbieten, finden bei uns ebenso eine Lösung wie andere Anbieter, die nur bestimmte Produkte im eigenen Haus produzieren können, ihr Portfolio aber erweitern wollen, und jene, die unser komplettes Sortiment in ihr Serviceangebot integrieren wollen.“ Keine Kombination und kein Kundenwunsch könne dabei so ungewöhnlich sein, als dass man die Bestellsoftware nicht darauf abstimmen könne.

Grundsätzlich lässt sich die Bestellsoftware nicht nur vom Händler oder Partner selbst nutzen, sie kann auch in eine Internet-Homepage integriert werden, so dass sie auch für Endkunden für Online-Bestellungen zur Verfügung steht. „Auch hier kann sich unser Partner wieder vollkommen flexibel und individuell entscheiden, welches Portfolio er bereitstellen will und welche Funktionen seinen Kunden zur Verfügung gestellt werden sollen“, betont Petto.

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