
Bessere Qualität, neue Bildprodukte
Mit seinen gut 10.000 Einwohnern ist Rain am Lech nicht gerade ein Wirtschaftszentrum.
Dass man dort dennoch als Fotograf und Fotohändler Erfolg haben kann, beweisen Rainer und Johannes Nitsche mit ihrem Foto Atelier Nitsche. Die Inhaber der zweiten Generation stützen ihr Geschäft auf zwei Säulen: Als Fotografenmeister sind die Brüder vor allem für das klassische Porträt- und Reportagegeschäft im Studio und vor Ort verantwortlich, während insgesamt acht weitere (Teilzeit-)Mitarbeiter sich in erster Linie um den Handel, das Pass- und Bewerbungsbildgeschäft und vor allem die Bildproduktion im eigenen Haus kümmern. Um dem eigenen hohen Anspruch an Qualität und Flexibilität gerecht zu werden, haben sich die Nitsches für den Minilabpartner Fujifilm entschieden.
Als erstem Unternehmen in Deutschland steht dem Foto Atelier Nitsche seit Anfang März ein neues digitales Minilab Fujifilm Frontier LP 7500 zur Verfügung. Schon nach wenigen Tagen waren die Brüder davon überzeugt, dass die Entscheidung für das Gerät richtig war. „Wir haben vorher schon viele Jahre lang ohne Probleme und mit Begeisterung mit einem Frontier 350 gearbeitet, fanden es jetzt aber doch notwendig, in eine neue Maschine zu investieren“, berichtet
Rainer Nitsche. „Aber nicht, weil wir mit dem 350er nicht mehr zufrieden waren, sondern weil sich inzwischen vor allem bei der Software so viel getan hat, dass wir mit dem neuen Frontier LP 7500 unsere Arbeit weiter optimieren können.“
Dies gleich in mehrererlei Hinsicht: So bietet die Software des neuen Minilabs schon im Normalbetrieb eine deutliche Verbesserung von Farben, Kontrast und Schärfe, und auch die Scans bei Bild-vom-Bild-Arbeiten sind im Normalmodus besser und einfacher als zuvor. „Das reicht uns aber nicht“, meint Johannes Nitsche. „Wir wollen auch das Letzte aus unseren Bildern herausholen und arbeiten deshalb seit geraumer Zeit mit einem eigenen Farbprofil, das exakt auf unsere Geräte und unsere Bedürfnisse abgestimmt worden ist.“
Darüber hinaus trägt das Frontier LP 7500 durch seine neue Software auch zur Optimierung der Arbeit an der Maschine bei. So funktioniert etwa die Rote-Augen-Korrektur, die zuvor zeitaufwändig in einem
Bildbearbeitungsprogramm vorgenommen wurde, jetzt zuverlässig automatisch. Durch die aktuelle Software reduziert sich der Aufwand, der insbesondere im Bildergeschäft pro Auftrag notwendig ist, deutlich. Johannes Nitsche: „Wir haben den Anspruch, dem Kunden das Optimum an Qualität zu bieten und sehen uns deshalb jedes Bild vor dem Printen an, um gegebenenfalls individuelle Verbesserungen vornehmen zu können – außer natürlich, wenn der Kunde die Bilder so geprintet haben will, wie er die Daten liefert.“
Und schließlich kann das Foto Atelier Nitsche mit dem neuen Frontier Minilab auch vollkommen neue Bildprodukte anbieten, zum Beispiel Prints der Formate 30 cm x 60 cm oder 30 cm x 90 cm. „Im Wettbewerb um die Fotos der Kunden helfen uns solche speziellen Produkte, uns von den Billig-Bildertheken abzuheben, ebenso wie wir mit solchen Formaten auch neue Produkte für die Porträt- und Peoplefotografie anbieten können“, sagt Rainer Nitsche. Aussagen darüber, ob die neuen Formate positiv von der Kundschaft aufgenommen werden, können derzeit noch nicht gemacht werden, da die Produkte noch zu jung sind; aber die überzeugende Bildwirkung verschiedener Testprints lässt einen Erfolg im Markt erwarten. „Zudem ist mit den Panoramabildern eine ganz neue Art von Fotobüchern denkbar, mit der man wieder neue Zielgruppen ansprechen kann“, ergänzt Nitsche.
Lediglich rund 40 Prozent der Aufnahmen, die auf dem Fujifilm Frontier Minilab gefertigt werden, stammen aus dem
Handelsgeschäft, der Rest entfällt auf die Produktion der selbstgemachten Bilder. „Für unsere Beruf als Fotografen sind die Frontier Geräte ideal“, stellt Rainer Nitsche fest. „Sie geben uns vielfältige Möglichkeiten der Bildbearbeitung, erlauben ein hohes Maß an Flexibilität hinsichtlich der Bildformate und ermöglichen es uns, auch unter hohem Zeitdruck schnell hervorragende Qualität zu produzieren.“ Der Zeitfaktor wird dabei auch als Marketinginstrument genutzt. So können sich die Nitsche-Kunden derzeit über die von der europa-foto-Zentrale initiierte Aktion „Cappuccino Bilder – Digitalbilder in 30 Minuten“ freuen: Kunden, die mindestens 50 Bilder bestellen, erhalten einen Gutschein über eine Tasse Cappuccino, mit der sie sich in einer gegenüberliegenden Bäckerei die Wartezeit verkürzen können.
Die Entscheidung, die Bildproduktion ins eigene Haus zu holen, fiel im Foto Atelier Nitsche bereits vor 15 Jahren. Allerdings wählte man seinerzeit einen anderen Hersteller als Partner. „Doch nach einigen Jahren zeigte sich, dass dieser mit den wachsenden Anforderungen des Marktes nicht mehr Schritt halten konnte“, erläutert Johannes Nitsche. „Wir konnten beispielsweise keine APS-Filme verarbeiten und auch die Digitalsierung analoger Aufnahmen war nicht möglich.“ Deutlich weitergehende Möglichkeitern bot dagegen das Fujifilm Frontier 350, das laut Nitsche nicht nur hinsichtlich des Preis/Leistungsverhältnisses überzeugte, sondern auch als „Mädchen für alles“ und mit einer Qualität, die vor allem für die damals noch selbst verwendeten Mittelformatfilme besonders wichtig war.
„Wir haben die Entscheidung, den Hersteller zu wechseln, nicht eine Sekunde lang bereut“, meinen die Brüder übereinstimmend. „Denn mit der besseren Maschine haben wir auch den besseren Service bekommen – was wir zum Zeitpunkt des Kaufes natürlich noch nicht wissen konnten.“ Zwar arbeitete das Frontier 350 sehr zuverlässig, aber bei den wenigen Problemen, die dennoch während des jahrelangen Betriebs auftraten, war der Fujifilm Techniker innerhalb kürzester Zeit vor Ort. Ebenso reibungslos funktionierte die Versorgung mit Verbrauchsmaterialien sowie Werbe- und Verkaufsförderungsmaterialien, wann immer diese benötigt wurden. „Wenn man genau darüber nachdenkt, ist es dumm, was Fujifilm macht“, so Johannes Nitsche. „Wenn die Maschinen bauen, die jahrelang funktionieren und Top-Qualität liefern und währenddessen so gut wie keine Probleme bereiten, dann darf man sich in Düsseldorf nicht wundern, wenn die Kunden nur alle paar Jahre mal ein neues Gerät kaufen.“