
Bei der Photo und Card am Europaplatz GmbH im neuen Berliner Hauptbahnhof findet der Kunde modernste Bilddienstleistungen.
Business Konzept Bilder-Service setzt sich durch
Wer wünscht sich das nicht: 300.000 potentielle Kunden pro Tag, Verkaufszeiten von acht bis 22 Uhr, und das an sieben Tagen in der Woche? Bei der Photo und Card am Europaplatz GmbH ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen: Im neu eröffneten Hauptbahnhof Berlin, dort, wo seit dem 26. Mai täglich 164 Fern-, 314 Nahverkehrs- und 616 S-Bahn-Züge halten, nur wenige Schritte vom Haupteingang entfernt, hat das junge Unternehmen soeben eröffnet.
Angeboten wird ein kleines, aber feines Fotosortiment aus Filmen, Einwegkameras, Rahmen, DVD- und CD-
Rohlingen, Batterien, Speichermedien, MP3-Playern und, der Name läßt’s vermuten, Postkarten. Außerdem gibt es digitale Bilddienstleistungen, bei denen Fujifilm mit einem Digital Laser System Frontier sowie Werbe- und Verkaufsunterstützung vertreten ist. Realisiert werden auf dem Gerät Prints in Formaten zwischen 9 x 13 cm und 20 x 30 cm. Daß das Frontier 500 lediglich 1,34 Quadratmeter Stellfläche benötigt kommt dabei den Erfordernissen des mit 28 Quadratmetern relativ kleinen Geschäftes ideal entgegen. Außerdem gehören die Produktion von CDs und DVDs sowie die Erstellung von Bild-vom-Bild-Arbeiten zum Angebot der Photo und Card am Europaplatz GmbH. Abgerundet wird der Service derzeit durch ein Multifunktionsgerät, das zum Fotokopieren und Faxen dient und für zusätzliche Frequenz sorgen soll.
Ein junges, modernes Unternehmen an einem jungen, modernen Standort. Da wundert es nicht, daß auch die Inhaber Sandra Sonnenberg, Nicole Lucke und Oliver Schulzke jung und modern sind. Alle drei haben ihren Beruf im Fotoeinzelhandel von der Pike auf gelernt und waren viele Jahre lang Kollegen im Betrieb eines Berliner Fotofilialisten. Dort, im Bahnhof Friedrichstraße, haben sie auch die für einen solchen Standort typische Kundschaft und das für diese Zielgruppe erforderliche Sortiment kennengelernt.
Als der damalige Arbeitgeber in wirtschaftliche Probleme geriet, dachten die drei Jungunternehmer gemeinsam über ihre Zukunft nach, schlossen dabei auch den Schritt in die Selbständigkeit nicht aus. In dieser Situation traf es sich gut, daß ein Bekannter am Bau des neuen Hauptbahnhofs beteiligt war. Begeistert von der dortigen Entwicklung riet er den Dreien, sich um einen Shop Standort zu bewerben.
Gesagt, getan. Ein geeigneter Standort für das Geschäft war frei, das Konzept überzeugte. Und mit Fujifilm war ein
Partner gefunden, dessen Produkte und Dienstleistungen ebenfalls überzeugten. „Wir haben auf der Ringfoto-Messe im Frühjahr erste Kontakte zu Fujifilm geknüpft, waren sofort von dem neuen Frontier 500 überzeugt, und nach unserer Entscheidung für das Gerät funktionierte alles reibungslos“, berichtet Schulzke. So reibungslos, daß trotz der kurzen verbleibenden Zeitspanne das erste Frontier Gerät dieser Baureihe in Deutschland pünktlich in Betrieb genommen werden konnte. Reibungslos funktionierte laut Sandra Sonnenberg auch die Zusammenarbeit über das reine Gerät hinaus. „Fujifilm hat uns von Beginn an mit aller Kraft unterstützt, und die Zusammenarbeit hat immer riesigen Spaß gemacht“, so Sonnenberg. „Die Beratung war stets zuverlässig, bei Aufbau, Installation und Einrichtung der Geräte zeigte sich Fujifilm sehr kompetent und die Belieferung mit Werbe- und Verkaufsunterstützungsmaterialien fiel ziemlich üppig aus.“
Das Konzept zur Eröffnung sieht sowohl Beratung als auch Selbstbedienung vor. Für die Selbstbedienung stehen zwei Fujifilm Foto-Terminals bereit. Sie akzeptieren alle gängigen Speichermedien, können Digitalbilder auch per kabelloser Datenübertragung mit Bluetooth oder Infrarot empfangen und bieten Möglichkeiten zur Bildverbesserung und -aufwertung. Doch dabei soll es nicht bleiben. „Wir wollen an unserem Beruf Spaß haben und identifizieren uns mit den neuen Möglichkeiten der digitalen Welt“, meint Schulzke. „Da ist es naheliegend, daß wir uns darum bemühen werden, unser Angebot auszubauen. Das kann bei Fotodienstleistungen geschehen, zum Beispiel, indem wir anbieten, Kalender oder andere Geschenkartikel zu produzieren. Oder indem wir zusätzlich einen Negativ- und Diascanner in Betrieb nehmen.“ Die Angebotserweiterung könne aber auch andere Bereiche betreffen. So könne er sich beispielsweise gut vorstellen, über einen Internetzugang das Herunterladen von MP3-Musik zu ermöglichen, die der Kunde dann gleich auf seinen soeben erworbenen MP3-Player aufspielt, sagt Schulzke.
Aber bevor das Portfolio erweitert wird, muß sich das Konzept von Photo und Card erst einmal in der Praxis bewähren. Für Schulzke gibt es jedoch gar keinen Zweifel am Erfolg: „Alle relevanten Stellen wie Deutsche Bahn, Banken und Fujifilm haben sich gleichermaßen positiv zu unserer Geschäftsidee geäußert, und mit dem Frontier 500 haben wir ein Gerät gekauft, daß uns dank seines hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses in die Lage versetzt, mit guten Erträgen unsere Zukunft zu sichern.“