
Erfolgreich im Online-Bildergeschäft
Wer sich auf der Tharandter Straße in Dresden dem Bilddienstleister PixelfotoExpress nähert, wird über hunderte von Metern von einer Baustelle begleitet – egal, aus welcher Richtung er kommt. Gewöhnlich bedroht eine derart umfassende Baumaßnahme die Existenz der anliegenden Handels- und Gewerbebetriebe. Nicht so bei PixelfotoExpress. „Der größte Teil unseres Geschäftes läuft online oder per Post, auf klassische ,Laufkundschaft‘ waren wir zum Glück noch nie angewiesen “, meint Peter Schubert, der das Unternehmen Mitte 2005 gegründet hat. „Und die Kunden, die uns persönlich aufsuchen wollen, nehmen die derzeitigen Anfahrtprobleme in Kauf, weil sie unseren Service zu schätzen wissen“, ergänzt Laborleiter Sven Russek.
Das Geschäft brummt. Seit der Gründung wachsen Umsatz, Ertrag und die Zahl der Kunden ebenso wie das Einzugsgebiet kontinuierlich. Inzwischen gehören Profifotografen und qualitätsbewusste Amateure zwischen Konstanz und Flensburg, Aachen und Zittau zu den Kunden, die ihre Aufträge über die Internetadresse http://www.pixelfotoexpress.de/ an das Unternehmen schicken; die Zahl der Aufträge aus dem Ausland wird ebenfalls immer größer. Was unter anderem daran liegen könnte, dass die für die Bestellung notwendige Software nicht nur in deutsch, sondern auch in englischer, französischer, italienischer und holländischer Sprache zur Verfügung steht. Doch verantwortlich für den Erfolg sind laut Russek noch viele weitere Faktoren. Der wichtigste dabei: Die Partnerschaft mit Fujifilm. „Wir haben uns Anfang 2005 genau auf dem Markt für Minilabs informiert und uns nach Bewertung aller Argumente für die Anschaffung eines Fujifilm Frontier 570 entschieden, weil sowohl das Gerät als auch die Serviceleistungen des Herstellers unsere Forderungen und Wünsche optimal erfüllt haben“, sagt Russek.
Auf dem Gerät werden alle Bildarbeiten der Formate 9 x 13 cm bis 30 x 45 cm erledigt, für größere Formate steht
zusätzlich ein Großformatdrucker bereit. Dieses Porfolio unterscheidet das Dresdner Unternehmen zunächst einmal nicht von anderen Bildproduzenten. Der Vorsprung des PixelfotoExpress gegenüber diesen besteht aber in der Schnelligkeit, der Flexibilität, dem hohen Qualitätsanspruch und dem Anbieten von Besonderheiten. Diese bestehen zum Beispiel in eher selten nachgefragten Formaten wie 10 x 20 cm oder 18 x 24 cm. Viel wichtiger ist jedoch das breite Angebot an Papiersorten. So verwendet PixelfotoExpress neben glänzendem und mattem Standardpapier auch Silk-/Rasterpapier, an dem vor allem Studio- und Porträtfotografen ihre Freude haben. Und seit Mitte des Jahres können in Dresden auch Bilder auf dem neuen Fujifilm Pearl Metallic Papier bestellt werden. Diese Aufträge übernimmt PearlLabor.de, ein Schwesterbetrieb von PixelfotoExpress, der speziell für die Bearbeitung des neuen Materials gegründet wurde und im Internet unter der Adresse http://www.pearllabor.de/ zu finden ist.
„Das Pearl Fotopapier hat eine vollkommen neue Dimension im Bereich Fotografie eröffnet“, stellt Russek fest. „Dieses
Material ist ideal geeignet für raffinierte Porträts, elegante Architekturfotos, Studio- und Außenaufnahmen, bei denen es auf eine besondere Plastizität und räumliche Tiefenwirkung ankommt. Bei der Betrachtung der Bilder in ausreichend hellem Licht entsteht ein silbriger, perlmuttartig schimmernder Effekt, der besonders in den Lichtern zur Geltung kommt, aber auch Hauttönen einen subtilen Glanz verschafft.“ Dieser besondere Effekt, der einzelne Farben metallisch leuchten lässt, beruht auf feinsten Glimmerpigmenten, die mit einer dünnen Titandioxidschicht unterhalb der lichtempfindlichen Emulsion eingelagert sind. Durch die Wechselwirkung von Transparenz, Brechung und Interferenzen des Lichts in der reflektierenden Schicht entsteht ein silbrig schimmernder Metallic-Effekt.
Mit der Übernahme des Pearl-Fotopapiers ins eigene Sortiment hat sich das Konzept des Unternehmens erneut bewährt, ausgebildete Fotolaboranten mit der Ausarbeitung der Bildaufträge zu betrauen. „Wir haben schon immer jedes Bild individuell optimiert, sofern der Kunde nicht ausdrücklich vermerkt hat, dass die Bilder unbearbeitet bleiben sollen“, berichtet Russek. Aber mit dem Pearl-Papier sei die Arbeit an der Maschine noch deutlich anspruchsvoller geworden. Russek: „Aufgrund der besonderen Oberflächenbeschaffenheit müssen alle qualitätsbestimmenden Faktoren hundertprozentig stimmen, von den Filtereinstellungen bis zur Chemie. Es hat eine Weile gedauert, bis alles zu unserer Zufriedenheit lief, aber heute können wir bestmögliche Resultate garantieren.“ Großen Wert lege man bei der Arbeit darauf, dass die Aufträge von Stammkunden stets von denselben Mitarbeitern bearbeitet würden. Auf diese Weise könnten die Resultate nicht nur unter technischen Aspekten optimiert, sondern auch den persönlichen Vorlieben und Wünschen des Fotografen angepasst werden.
Den Wünschen der Kunden nach schneller Bearbeitung der Aufträge, und damit seinem Namen, wird das Unternehmen dadurch gerecht, dass alle digitalen Daten, die bis 16 Uhr in Dresden eintreffen, noch am selben Tag ausbelichtet und die Bilder an den Kunden geschickt werden. „In der Schnelligkeit des Frontier 570 und in der unproblematischen Handhabung des Gerätes, zum Beispiel beim Wechseln der Papiersorte, liegt ein weiterer Pluspunkt“, so Russek. Dass dieser Aspekt sich auch als Marketingargument eignet, beweist ein Blick auf die Außenfassade des Unternehmens. Dort ist zu lesen, dass es im Betrieb Digitalbilder schon ab fünf Minuten gibt.
Die für die Bildbestellung erforderliche Windows-kompatible Software kann von der Homepage des Unternehmens
heruntergeladen werden. Für Nutzer eines Macintosh-Computers steht ein FTP-Zugang bereit, über den die Bilder und Aufträge direkt an das Labor übertragen werden können. Um schon bei der Bearbeitung am eigenen Rechner hervorragende Ergebnisse zu erzielen, bieten PixelfotoExpress und Pearllabor.de verschiedene Profile an, die den Fotografen bei der Kalibrierung seines Monitors unterstützen. Außerdem besteht die Möglichkeit, zunächst Bilder zum Testen nach Dresden zu schicken, um anschließend, bei Bedarf auch mit telefonischer Beratung durch die Mitarbeiter des Laborunternehmens, notwendige Einstellungen am eigenen Rechner vorzunehmen.
„Wenn das Unternehmen weiter so wächst wie in den vergangenen Monaten, dann werden wir uns über kurz oder lang noch eine weitere Maschine zulegen müssen“, stellt Russek fest. „Und es gibt keinen Zweifel daran, dass es sich dabei wieder um ein Fujifilm Frontier Minilab handeln wird.“